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Gedanken vom October 2020

So nachhaltig waren wir 2019 - Teil 5

Goot time report

Wir wissen, was Du letzten Sommer getan hast

Na gut, vielleicht wissen wir es nicht von allen Menschen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber zumindest von 30.804 Menschen, die fleißig Seedballs eingepflanzt haben und mit uns gemeinsam zum Retterling vom Schmetterling geworden sind.

An dieser Stelle ein riesiges Dankeschön an all diese tollen Menschen für ihre Unterstützung. Wir können es kaum erwarten, bis im Frühling die Blumen wieder erblühen und sich die Schmetterlinge wieder über ein reichhaltiges Buffet freuen können.

Für unser Projekt „Werde Retterling vom Schmetterling“ haben wir uns fachmännische Hilfe geholt. Und zwar vom Naturschutzbund Österreich, Netzwerk Blühende Landschaft in Deutschland und WWF in der Schweiz, die den Lebensraum von Schmetterlingen sichern und die wir gemeinsam mit vielen Retterlingen finanziell unterstützt haben.

Durch diese tolle Unterstützung konnten einige Blumenwiesen zum Schutz des Lebensraums von Schmetterlingen gerettet werden. So auch eine Blumenwiese in der Steiermark. Wie viele Schmetterlinge sich auf unserer Schmetterlingswiese tummeln, wollten wir uns selbstverständlich auch vor Ort anschauen. Begleitet wurden wir dabei von Johannes Gepp, dem Vorsitzenden des Steirischen Naturschutzbundes. Die Eindrücke von unserem Besuch findest Du in diesem kurzen Video.

Naturschutzbund

Doch nicht nur in Österreich, Deutschland und der Schweiz konnten wir von innocent mit Eurer Hilfe die Welt ein bisschen besser gestalten, als wir sie vorgefunden haben. Auch in den anderen Ländern und Regionen, in denen man unsere Säfte und Smoothies kaufen kann und in denen wir kleinere und größere Firmensitze haben, konnten wir und unsere Kollegen mit der Hilfe unzähliger innocent-Trinker eine Menge Gutes tun.

In Spanien haben wir beispielsweise das Projekt „Adopta un abuelo“ unterstützt, welches auf Deutsch so viel heißt wie „Adoptiere Großeltern“. Hierbei geht es darum, dass man ältere, einsame Menschen unterstützt und in regelmäßigem Austausch mit ihnen steht, Zeit verbringt und gleichzeitig seine eigene Familie um ein Großelternmitglied vergrößern kann.

Auch in Großbritannien konnten wir ältere Menschen durch die Wohltätigkeitsorganisation „Age UK“ unterstützen, und das vor allem mit der großartigen Hilfe unserer Trinker. Durch „Das Große Stricken“ hat (fast) ganz Großbritannien die Stricknadeln in die Hand genommen und fleißig gestrickt. Am Ende sind so insgesamt 1.500.034 Mützchen zusammengekommen. Und weil man diese Zahl so unglaublich schwer lesen kann, hier noch einmal ausgeschrieben: Unglaubliche einemillionfünfhunderttausendvierunddreißig Mützchen wurden gestrickt und fanden sich schlussendlich auf unseren Smoothie-Flaschen im Supermarkt wieder.

Aber nicht nur in Großbritannien, sondern auch in Frankreich, Irland, Belgien und den Niederlanden wurde von unseren Trinkern fleißig an den Mützchen für unsere Smoothies gestrickt und so konnten auch in diesen Ländern die unterschiedlichsten wohltätigen Organisationen mit einer Anzahl von über 800.000 Mützchen unterstützt werden.

Wir setzen uns aber nicht nur für das Wohl von älteren Menschen ein. Auch die Umwelt liegt uns am Herzen. Daher haben wir 2019 auch in Projekte investiert, die sich für eine saubere und gesunde Umwelt einsetzen.

So konnten wir in Dänemark die Organisation „Plastic Change“ unterstützen, die gegen die Plastikverschmutzung der Umwelt kämpft, genauso wie „Håll Sverige Rent“ in Schweden, was so viel heißt wie „Haltet Schweden sauber“ – auch diese Organisation hat der Müllverschmutzung in der Umwelt den Kampf angesagt.

Wir haben auch für alle, die Geografie lieben, eine tolle Übersicht gebastelt, auf der Du genau sehen kannst, in welchem Land wir welche Organisation unterstützt haben:

  Landkarte

Insgesamt konnten wir in ganz Europa mit Deiner Hilfe und der Hilfe unserer gesamten Trinker aus den unterschiedlichsten Ländern im Jahr 2019 1,5 Millionen Pfund (das sind ungefähr 1.652.524,02 Euro) spenden, um etwas zurückgeben zu können.

Etwas zurückgeben als Dankeschön, als Beteiligung und als Unterstützung für diejenigen, die es weniger gut haben als wir. Dabei sind wir stolz auf unsere Mitarbeiter, die sich auch im Zuge von „Volunteering Days“ selbst für das Wohl anderer einbringen. Wir sind auch stolz auf unsere Trinker – ja, auch auf Dich –, dass sie uns in unserem Vorhaben, die Welt ein bisschen besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben, so tatkräftig unterstützen. Egal ob sie Seedballs pflanzen, um Schmetterlinge zu retten, oder Mützchen stricken, um ältere Leute zu unterstützen.

Wenn Du noch mehr über die einzelnen Aktionen erfahren willst, die wir unterstützen, dann wirf doch einen Blick in unseren Nachhaltigkeitsbericht. Kleiner Spoiler: Du findest dort auch ganz viele andere Themen rund ums Gutes-Tun, die uns in letzter Zeit beschäftigt haben und an denen wir auch in Zukunft noch weiterarbeiten.

So nachhaltig waren wir 2019 - Teil 4

Goot time report

Zutaten, die alle Erwartungen erfüllen

Welche Erwartungen stellt man an Obst und Gemüse? Wir haben lange überlegt, was eine Frucht haben muss, um Bestandteil unserer Säfte und Smoothies werden zu dürfen.

Wir waren dabei, zu philosophieren und haben uns vorgestellt, wie unsere Bananen im Baströckchen Hula tanzen, wie unsere Äpfel bei der Karaoke-Show abräumen und wie sich das Publikum gar nicht mehr einkriegen kann, wenn unsere Kokosnüsse auf der Bühne Klavier spielen. Aber wir müssen Dir sagen, so einfach ist das gar nicht, talentiertes Obst zu finden – zumindest im musikalischen Bereich. Das Vortanzen unserer Bananen war ein Desaster, unsere Äpfel haben keinen einzigen Ton getroffen und der Jubel nach der „Alle meine Entchen“-Performance am Klavier von unseren Kokosnüssen ist auch eher mäßig ausgefallen. Musikalisch können wir mit unseren Früchten also auf keinen Fall angeben.

Bananen

Doch dann haben wir uns noch einmal hingesetzt und überlegt und festgestellt, dass Obst gar nicht tanzen und singen können muss, geschweige denn Klavier spielen. Wir haben festgestellt, dass alle unsere Früchte ganz andere Talente haben.

Denn selbst wenn unsere Bananen Nieten im Hula-Tanzen sind, sind sie doch die besten. Sie sind die besten Bananen überhaupt und das schon seit 10 Jahren. Denn all unsere Bananen werden seit über 10 Jahren von der „Rainforest Alliance“ zertifiziert.

Wir beziehen unsere Bananen und unser anderes Obst von tausenden Farmen in allen Größen und Formen. Wir machen hier beispielsweise keinen Unterschied zwischen großen Plantagen, Genossenschaftsgruppen und kleinen Familienbetrieben. Das Einzige, was alle gemeinsam haben müssen, ist, dass sie laut der SAI-FSA-Norm oder einer gleichwertigen Norm zertifiziert sind und all deren Kriterien für einen nachhaltigen Anbau entsprechen.

Die SAI-FSA ist ein „Farm Sustainability Assessment“, das von der „Sustainable Agriculture Initiative“-Plattform vergeben wird. Zu Deutsch heißt das so viel wie die Bewertung der Nachhaltigkeit von landwirtschaftlichen Betrieben von der Plattform der Initiative für nachhaltige Landwirtschaft. Und für uns bedeutet das, dass wir nur Zutaten kaufen, die auch nachhaltig angebaut sind.

Ende 2019 wurden 75 % unserer Zutaten im Rahmen des SAI-FSA-Programms als „nachhaltig beschafft“ eingestuft. Auch die anderen 25 % werden aus nachhaltigem Anbau bezogen, jedoch fehlt uns hier noch der offizielle Stempel des SAI-FSA-Programms. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, bis 2023 100 % unserer Früchte mit einer SAI-FSA-Zertifizierung zu beziehen. Wir wollen nämlich nur gute Zutaten von verantwortungsbewussten Farmen für unsere Produkte verwenden.

Um dieses Ziel zu erreichen, greifen wir auch unseren Bauern direkt unter die Arme. Wie auch unseren Mangobauern in Indien. Da Mangos eine wichtige Zutat für viele unserer Säfte und Smoothies sind, haben wir in den letzten Jahren mit unseren indischen Mangobauern daran gearbeitet, den SAI-FSA-Standard zu erreichen und es geschafft, dass die Mangoerträge unserer Bauern um 48 % gestiegen sind.

Kokosnuss Flieger

Wir legen auch großen Wert darauf, dass unsere Früchte niemals fliegen. Sie sollen auch auf ihrer Reise in unsere Flaschen nachhaltig sein. Denn wir wollen so wenig CO2 wie möglich verursachen. Da ist es natürlich praktisch, dass alle Früchte sowieso an großer Flugangst leiden. Nur unsere Kokosnüsse haben keine Angst vor dem Fliegen. Die hatten 2019 ein einziges Mal das Privileg, mit dem Flugzeug transportiert zu werden. Warum das passiert ist, kannst Du in unserem Nachhaltigkeitsbericht nachlesen. Nur so viel: Wir haben die negativen Auswirkungen auf die Umwelt auch wieder kompensiert, indem wir anschließend 13.000 Pfund für ein Projekt in Brasilien gespendet haben, das sich gegen die Abholzung der Wälder einsetzt.

Auch wenn Du noch mehr über unseren nachhaltigen Anbau erfahren willst, kannst Du einen Blick in unseren Nachhaltigkeitsbericht werfen. Kleiner Spoiler: Du findest dort ganz viele andere Themen rund ums Gutes-Tun, die uns in letzter Zeit beschäftigt haben und an denen wir auch in Zukunft noch weiterarbeiten.

So nachhaltig waren wir 2019 - Teil 3

Goot time report

Big Dreams – „Big Blender“

Oder wie wir unseren großen Traum der weltweit ersten CO2-neutralen Misch- und Abfüllanlage der Getränkeindustrie verwirklichen.

CO2 sparen und dazu unsere Säfte und Smoothies selbst mischen und abfüllen? Das klingt nach einem super Plan, aber auch ein bisschen nach einem Traum. Doch wie unsere Michi es einmal so schön sagte: „Lebe nicht Dein Leben, sondern träume Deinen Traum“*. Wir haben uns das so oder so ähnlich zu Herzen genommen und machen das jetzt auch.

Wir nehmen Dinge nämlich gerne selbst in die Hand und daher bauen wir gerade in Rotterdam, in den Niederlanden, Ziegelstein für Ziegelstein unsere eigene brandneue Misch- und Abfüllanlage, die wir jetzt schon liebevoll „Big Blender“ nennen.

Blender Fabrik

Mit dem „Big Blender“ möchten wir unseren Einfluss auf die Umwelt so gering wie möglich halten und dazu beitragen, dass das Klimaziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken, erreicht wird. Deshalb wird unsere zukünftige Misch- und Abfüllanlage CO2-neutral sein.

Wenn etwas CO2-neutral ist, bedeutet das vereinfacht, dass es mit Energie aus erneuerbaren Quellen, wie zum Beispiel Windkraft und Sonnenenergie, betrieben wird. Für den „Big Blender“ bedeutet es sogar, dass die Energie, die wir für den Betrieb unserer Misch- und Abfüllanlage brauchen, von der Anlage selbst hergestellt wird.

Wie das? Der „Big Blender“ wird einen großen Teil seiner benötigten Energie aus zwei großen Turbinen gewinnen. Auch Photovoltaikzellen und Wärmepumpen werden Energie erzeugen und so sicherstellen, dass wir unsere Smoothies und Säfte möglichst nachhaltig abfüllen.

Das macht unseren „Big Blender“ nicht nur CO2-neutral, sondern auch energieautark. (Das bedeutet, dass man nicht von einer Energiequelle abhängig ist, sondern selbst Energie herstellen kann.)

Seine Energieautarkie in Kombination mit CO2-Neutralität macht unseren „Big Blender“ als Produktionsstätte der Saft- und Getränkeindustrie weltweit einzigartig.

Wege sparen

Die große Baustelle unserer Misch- und Abfüllanlage nimmt in Rotterdam bereits ihre ersten Formen an. Durch die Lage direkt am Hafen sparen wir uns viele, viele Kilometer an Transportweg, da unser Obst und Gemüse nun direkt am Hafen ankommt und quasi zu Fuß vom Schiff in die Abfüllanlage spazieren kann. So sparen wir jährlich viele Tonnen CO2 ein.

Unser WELL-ness-Arbeitsplatz

Well gold logo

Wir wollen, dass unser „Big Blender“ eine neue Art der Fabrikarbeit etabliert. Eine, bei der unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motiviert arbeiten und glücklich nach Hause gehen. Darum haben wir uns bei der Außen- und Innengestaltung am sogenannten „WELL Building Standard“ orientiert. Unsere Misch- und Abfüllanlage wird die erste WELL-zertifizierte Produktionsstätte der Welt sein.

Um das zu erreichen, bieten wir viele Dinge, um ein großartiges Arbeitsumfeld zu schaffen: viel Tageslicht, gute Luftqualität, Temperaturregelung, damit im Hochsommer niemand mit dickem Pulli in den Fabrikräumen stehen muss, und auch Rückzugsräume, um den Fabrikarbeiterinnen und -arbeitern auch Ruhe zu bieten. Genau wie in unseren Büros möchten wir, dass sich der „Big Blender“ wie eine Gemeinschaft anfühlt – ein Ort, an dem die Menschen, die Expertinnen und Experten auf ihrem Gebiet sind, Inklusion, Vielfalt und Transparenz leben, aber auch den Spaß nicht zu kurz kommen lassen.

Wenn Du noch mehr über unsere Abfüllanlage erfahren willst, dann wirf doch einen Blick in unseren Nachhaltigkeitsbericht. Kleiner Spoiler: Du findest dort auch ganz viele andere Themen rund um Nachhaltigkeit, die uns in letzter Zeit beschäftigt haben und an denen wir auch in Zukunft noch weiterarbeiten.

*Du musst wissen, Michi liebt es, uns schlaue Sprüche zu erzählen, auch wenn sie sich dabei ab und an mal ein bisschen verredet.

So nachhaltig waren wir 2019 - Teil 2

Goot time report

Wie wir Verantwortung für unsere Verpackung übernehmen

Unsere Smoothies und Säfte sind bunt, sehen hübsch im Kühlregal aus und sind bis zum Rand vollgepackt mit guten Sachen wie Vitaminen und Nährstoffen, die den Menschen helfen sollen, gesund zu leben. Und dabei versuchen wir, auch die Verpackung so nachhaltig wie möglich zu gestalten.

Warum PET und keine Glasflaschen?

Als Unternehmen sind wir uns unserer Verantwortung gegenüber der Natur und zukünftigen Generationen bewusst. Daher haben wir uns nicht leichtfertig für unsere Einweg-PET-Flaschen entschieden, sondern nach reiflicher Überlegung und mit Hilfe einer Ökobilanz.

Wir haben uns bewusst gegen Glasflaschen entschieden. Unter Umweltgesichtspunkten sind Glasflaschen nicht per se die bessere Wahl. So stellen Einweg-Glasflaschen eine 3 Mal höhere Belastung für die Umwelt dar als Einweg-PET-Flaschen. Dies ist hauptsächlich auf das höhere Transportaufkommen und die entsprechend schlechtere CO2-Bilanz zurückzuführen. Ein möglichst geringer CO2-Fußabdruck ist wichtig, um den Klimawandel nicht weiter anzuheizen.

Glas vs PET

Auch Mehrweg-Glasflaschen kommen für uns nicht in Betracht, da auch hier die CO2-Bilanz – zumindest langfristig gesehen – schlechter ist als bei Einweg-PET-Flaschen. Dies liegt insbesondere am hohen Aufwand für das Sammeln und den Transport der schwereren Mehrweg-Gebinde zur Abfüllung. Mehrweg-Flaschen sind die richtige Lösung für regionale Getränkehersteller, die nur geringe Distanzen zurücklegen müssen. Für ein Unternehmen wie innocent, das in ganz Europa agiert, ist es leider keine nachhaltige Lösung.

Die fantastischen vier Rs unserer Kreislaufwirtschaft: Reduzierung, Rückgewinnung, Recycling und Redesign

Einer unserer Leitsätze ist, die Dinge besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben. Uns ist bewusst, dass unsere Verpackung große Auswirkungen auf die Umwelt hat. Wir wissen, dass wir einen Beitrag leisten müssen, um die Verschmutzung durch Plastik und den Klimawandel zu bekämpfen. Darum arbeiten wir daran, unseren Einfluss kontinuierlich zu reduzieren.

So soll unsere zu 100 % recycelbare Flasche zukünftig auch zu 100 % aus nachwachsenden Rohstoffen gemacht werden. Unsere aktuelle Smoothie-Flasche besteht aus 50 % recyceltem Plastik und aus 15 % pflanzenbasiertem PET. Die Hälfte des Weges haben wir also schon geschafft.

Unsere Flasche

Momentan sind 50 % recyceltes PET ein nachhaltiges Niveau. Denn wenn alle Unternehmen 100 % recyceltes PET (rPET) verwenden würden, würde zum einen die Qualität abnehmen, da PET nicht unendlich oft recycelt werden kann, und zum anderen würde die Nachfrage für rPET bei weitem das Angebot übersteigen.

Doch bis 2025 sollen alle unsere Flaschen zu 100 % aus erneuerbaren Ressourcen gemacht werden. Diese sind zum einen recyceltes und zum anderen pflanzenbasiertes PET.

Reduzierung ist ein Schritt, um unseren CO2-Fußabdruck so gering wie möglich zu halten, und der erste Schritt, das Modell einer Kreislaufwirtschaft umzusetzen. Was hinter den Schritten Rückgewinnung, Recycling und Redesign steckt, kannst Du in unserem Nachhaltigkeitsbericht nachlesen. Kleiner Spoiler: Du findest dort auch ganz viele andere Themen rund ums Gutes-Tun, die uns in letzter Zeit beschäftigt haben und an denen wir auch in Zukunft noch weiter arbeiten.

So nachhaltig waren wir 2019 - Teil 1

Good time report

Plogging auf Salzburgerisch und was das mit uns als B Corp zu tun hat

Einen klassischen Büro-Dresscode gibt es bei innocent eigentlich nicht. Wir sind daran gewöhnt, dass unser Steuerexperte Adam im Sommer gerne die Jeans gegen Badehose tauscht und unser Geschäftsführer Franz lieber Schlapfen als Anzugschuhe trägt. Wenn dann aber unser People & Culture Team Sportschuhe, Wanderjacken und Greifzangen als Outfit wählt, dann kann es nur heißen, dass ein „Volunteering Day“ ansteht.

Für dieses Jahr haben sich unsere Office Angels Anna und Bella und unser People Team Caro, Lisa und Nadine (inklusive flauschiger Unterstützung durch Nino) vorgenommen, Teil der „Gaisberg Clean Up Challenge“ zu sein. Auch wenn laut dem Kofferwort „Plogging“ das Müllsammeln während des Joggens gemacht wird, haben sich die fünf für die Wander-Variante entschieden, um den Berg von Müll und Unrat zu befreien.

Plogging

Die „Tidy Up Tour“ hat nicht nur Caro geholfen, ihre täglichen Fitnessziele zu erreichen, sondern auch wir als Unternehmen haben dadurch einige Punkte gesammelt. Aber der Reihe nach.

B Corp sein oder nicht sein

B-Corp-Certificate

Seit nun mehr als zwei Jahren dürfen wir uns mit dem B-Corp-Zertifikat schmücken. Als Mitglied dieses weltweiten Netzwerks von Firmen, die unternehmerischen Erfolg neu definieren, sind wir verpflichtet, mit gutem Beispiel voranzugehen, um zu beweisen, dass Unternehmen verantwortungsbewusst handeln können. Wir wollen nicht engstirnig den Gewinn des Unternehmens über alles andere stellen, sondern aufrichtiges Engagement zeigen – für die Menschen, die für uns arbeiten oder unsere Getränke trinken, und für den Planeten, auf dem wir leben und unsere Smoothies verkaufen.

Um das jährlich unter Beweis zu stellen, muss sich jede B Corp dem sogenannten „B Impact Assessment“ unterziehen und eine Mindestanzahl von 80 von 200 Punkten schaffen. Bei diesem Verfahren wird jeder Teil unseres Unternehmens unter die Lupe genommen und die gesellschaftliche Wirkung des Bereichs abgeschätzt.

Das sind unsere Punktestände der letzten Jahre:

Punktetabelle

Für 2020 haben wir im Bereich „Gemeinschaft“ durch unser People & Culture Team schon einige Punkte gesammelt. In den nächsten Wochen wird die Anzahl noch steigen, da bereits die nächsten Projekte der anderen Abteilungen geplant werden.

In der Zwischenzeit kannst Du Dich schon gerne in unserem Nachhaltigkeitsbericht zu unserem ehrgeizigen „B Corp Score Card“-Ziel bis 2023 informieren. Kleiner Spoiler: Du findest dort auch ganz viele andere Themen rund ums Gutes-Tun, die uns in letzter Zeit beschäftigt haben und an denen wir auch in Zukunft noch weiterarbeiten.

Ach ja, und Caro, damit Du die Höhenmeter Eurer „Tidy Up Tour“ jetzt regelmäßig in Deinen Trainingsplan miteinbauen kannst, haben wir schon für Dich ausgerechnet, wie viele Stockwerke Du täglich gehen musst: 288 Etagen. Oder anders ausgedrückt: Du kannst 39 Mal kontrollieren, ob Du Deine Haustür auch wirklich abgeschlossen hast, 63 Mal schauen, ob die Herdplatte aus ist, 74 Mal den Müll nach unten bringen, 42 Mal Deinen Regenschirm holen, 27 Mal Deinen Briefkasten leeren und 48 Mal Dein Handy in der Wohnung vergessen.