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Lead Force for Good

Ein Kommentar von Christina Müller

Es ist gerade einmal 4 ½ Jahre her, dass ich in dem kleinen Saftladen namens innocent angefangen und die letzten Jahre das Marketing für den deutschen Markt verantwortet habe. Schon damals war ich fasziniert vom Nachhaltigkeitsversprechen von innocent, „die Welt besser zu hinterlassen, als man sie vorgefunden hat“. Wer hätte gedacht, dass dieses Zitat von Robert Baden-Powell, dem Gründer der Pfadfinderbewegung, einmal mein Job werden könnte.

Lead Force for Good – ein Teil der Avengers oder der Pfadfinder im Unternehmen?

Seit Jänner 2021 besetze ich bei innocent die Rolle „Lead Force for Good“ in der DACH- & Nordics-Region. Aber was bedeutet „Force for Good“? Bin ich jetzt Teil der Avengers und habe Superkräfte? Oder bin ich Geheimagent der „Agents of S.H.I.E.L.D.“*?

Zugegeben, manchmal fühlt es sich zwar so an, aber es sind nicht meine Superkräfte, die mich im Alltag begleiten, sondern das Versprechen von innocent, Produkte auf verantwortungsvolle und nachhaltige Weise herzustellen. Um sicherzustellen, dass wir dieses Versprechen einlösen, wurde meine Rolle geschaffen.

Bei innocent dreht sich alles um Obst und Gemüse. Aber es soll nicht nur gut schmecken. Als „Lead Force for Good“ bin ich quasi die Oberpfadfinderin in den Bereichen Nachhaltigkeit und Ernährung. Ich habe ein Auge darauf, dass all unsere Aktivitäten in der Region die Welt besser hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben und dass unsere Produkte den Menschen helfen, gut zu leben und alt zu sterben.

Obwohl wir bei innocent glauben, dass auch kleine Änderungen eine große Wirkung haben, wissen wir, dass man alleine nur bis zu einem gewissen Punkt kommt. Daher haben wir uns der B-Corp-Bewegung angeschlossen, der auch andere gleichgesinnte Unternehmen wie Patagonia, soulbottles, Ben & Jerry‘s oder Tony’s Chocolonely angehören. Obwohl wir in unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen tätig sind, sind wir alle davon überzeugt, dass verantwortungsvolles Wirtschaften und Unternehmenswachstum nicht im Widerspruch stehen müssen.

In meiner Rolle geht es also vor allem darum, mich für verantwortungsvolles Wirtschaften einzusetzen und nicht nur den Unternehmensgewinn, sondern auch unsere Auswirkungen auf unsere Mitmenschen und den Planeten im Blick zu haben. In dieser Funktion werde ich daher auch nicht müde, dies möglichst vielen Menschen unter die Nase zu reiben. Nicht nur intern bei Kolleginnen oder Kollegen oder im privaten Kreis, sondern besonders auch extern, wenn es um Gespräche mit Journalistinnen und Journalisten und verschiedenen Interessensvertretungen geht. Das ist wohl auch der Grund, warum PR und Public Affairs in meinen Arbeitsbereich fallen.

Damit auch Du eine kleine Einführung in Sachen Nachhaltigkeit bei innocent bekommst, kommen hier ein paar harte Fakten:

  1. innocent hat sich 2019 verpflichtet, aktiv für den Klimaschutz einzutreten und bis 2030 CO2-neutral zu werden. Um das zu erreichen, werden wir den CO2-Fußabdruck jeder Flasche bis 2023 um 20 % reduzieren.
  2. Die Entscheidung, PET statt Glas zu verwenden, haben wir bewusst getroffen. Würde innocent in Glasflaschen abgefüllt, wären die CO2-Emissionen wesentlich höher, da viel mehr Energie für die Herstellung, den Transport und die Reinigung von Glas benötigt wird. Dies würde den Klimawandel weiter anheizen.
  3. Das richtige Recycling unserer Flaschen liegt uns sehr am Herzen. Mit der „Pfand für alle“-Kampagne in Deutschland machten wir uns dafür stark, dass endlich auch Smoothie- und Saft-Flaschen in das deutsche Pfandsystem integriert werden.
  4. innocent hat sich einer nachhaltigen Landwirtschaft verschrieben, die Mensch und Natur zusammenbringt und es uns ermöglichen soll, alle Zutaten mit Anstand zu beziehen. Heute stammen bereits 90 % all unserer Zutaten aus nachhaltigem Anbau und wir verfolgen den Plan, bis 2023 diesen Anteil auf 100 % zu erhöhen.

Denkt immer daran, es gibt keinen Planeten B. Oder wie schon Ernest Hemingway sagte: „Die Welt ist so schön und wert, dass man um sie kämpft.“

So berry proud of you, innocent.

*Wenn S.H.I.E.L.D. für “sustainability heroes in Europe leading division” steht, dann ja.