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Gedanken zum Tag

Der innocent Volunteering Day

Seit mehr als 10 Jahren beschäftigen wir uns bei innocent von morgens bis abends mit Früchten. Denn wir wollen natürliche Getränke machen, die gut schmecken und den Menschen helfen, gesund zu leben. Für dieses Ziel haben wir die Grundwerte „natürlich – unternehmerisch – verantwortlich – wirtschaftlich – großzügig“ formuliert, die für das, wer wir sind, wie wir Dinge angehen und wohin wir uns entwickeln möchten, stehen. Dieses Leitbild gilt nicht nur in unseren vier Bürowänden, sondern geht auch darüber hinaus:

Jeder Mitarbeiter von innocent bekommt zu seinem Jahresurlaub noch einen Sonderurlaubstag dazu, der dafür genutzt wird, sich gemeinnützig zu engagieren. Um dadurch Erfahrungen und Begegnungen zu machen, die in unserem beruflichen Alltag so nicht stattfinden.



Bianca, Chris und Michaela von unserem Finance-Team und Julia, Gaby, Ursi, Philipp und Christina von unserem Marketing-Team haben dieses Jahr im November ihren Volunteering Day genutzt, um in der Lebenshilfe Salzburg für einen Tag mitzuarbeiten.

Ein Blick hinter die Kulissen

Ein wenig verschlafen, gespannt und zugegebenermaßen ein bisschen aufgeregt kamen wir morgens in der Lebenshilfe-Werkstatt an. Nach einer sehr netten Begrüßung konnten wir uns jeweils zu zweit Hausarbeiten aussuchen: Von Pflanzen umtopfen über Wände und Räume reinigen bis zu Fenster putzen war einiges dabei. Es waren vor allem jene Aufgaben, für die im Werkstättenalltag nicht viel Zeit bleibt. Wir wurden natürlich von den Werkstattmitarbeitern und -klienten tatkräftig unterstützt. Dadurch konnten wir sie gleich ein bisschen kennenlernen, erfahren, wie ihr Alltag aussieht und die einzelnen Werkstattgruppen erkunden.

Auch die Mittagspause haben wir gut genutzt und im Anschluss passend zur Winterzeit bei Tee gemeinsam Karten gespielt, was ein großer Spaß war und für viel Lachen und noch mehr Freude gesorgt hat.

Unser Resümee

Wir haben uns gefreut, dass der Tag für uns sowie für die Werkstattmitarbeiter eine Bereicherung war. Unser Besuch und unsere Hilfe waren sehr willkommen und für beide Seiten war es eine Abwechslung zum jeweiligen Alltag.

Auch wenn wir anfangs ein wenig unsicher waren, haben sich die Berührungsängste dann ganz schnell in Luft aufgelöst. Der Tag in der Lebenshilfe wirkt bei uns noch nach und wir reden oft gemeinsam darüber und denken gerne daran zurück. Wir freuen uns schon sehr, wenn uns auch bald die Mitarbeiter der Lebenshilfe-Werkstatt in unserem Büro besuchen werden, um uns beim Dezimieren unseres Smoothie-Bestandes tatkräftig zu helfen. Schön, dass wir einen Einblick in die Arbeit der Lebenshilfe bekommen haben und in den feinfühligen und liebevollen Umgang miteinander.

Über die Lebenshilfe Salzburg

Diese Institution wurde vor über 50 Jahren gegründet und begleitet Menschen mit Beeinträchtigung bei einem selbstbestimmten und erfüllten Leben inmitten unserer Gesellschaft. Wie die Lebenshilfe sich selbst treffend bezeichnet, ist die Einrichtung ein Brückenbauer. Das heißt, sie schafft zum einen Beziehungen zwischen Menschen mit und ohne Beeinträchtigung und zum anderen gestaltet sie einen Ort zum Leben, Arbeiten und Wohnen, so dass die Gesellschaft Menschen mit Beeinträchtigungen als selbstverständliche und gleichberechtigte Akteure anerkennt.

Die Dinge besser hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben: Nachhaltig auch im Büro

Wenn man bei uns montags um kurz nach 8 zur Tür hereinkommt und sich vorbei an unseren Smoothiekühlschränken schlängelt, steht man schon mitten im Frühstücksgetümmel. Bis auf ein paar Marketinglangschläfer (wohl eher Langschläferinnen), haben sich hier schon die meisten versammelt und berichten von ihren aufregenden Wochenenden. So fängt eigentlich jede Woche an und es folgen jede Woche aufs Neue viele weitere Stunden in unserem Büro. Darum haben wir es uns dort auch richtig schön und gemütlich gemacht. Aber nicht nur die Inneneinrichtung überzeugt:
Denn unser Büro ist seit Neuestem offiziell CO2-neutral.

Was heißt „CO2-neutral“?

Vereinfacht gesagt, bedeutet „CO2-neutral“, dass die verursachten Emissionen keinen Einfluss auf die Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre ausüben. Dadurch wird verhindert, dass noch mehr Treibhausgase ausgestoßen werden, die das natürliche Ökosystem nicht aufnehmen kann.

Wie geht „CO2-neutral“?

Im ersten Schritt haben wir uns angeschaut, was unsere größten CO2-Verursacher sind und wie wir unsere Emissionen verringern oder sogar ganz vermeiden können.

Klein angefangen haben wir erstmal unseren Papierverbrauch reduziert. Vor gut 2 Jahren haben wir uns dann auch unsere Meeting-Kultur angesehen und auch hier Verbesserungsbedarf festgestellt. Dank verschiedener Online-Meeting-Dienste hieß es dann auch weniger Dienstreisen und mehr Internetkonferenzen oder anders gesagt „Juppie, Meetings auch mal bequem von Zuhause aus in Jogginghose.“ Seit Mitte letzten Jahres beziehen wir für unsere Büros ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien. Dieser setzt sich für unser Büro in Salzburg zum Beispiel so zusammen: 83,77 % Wasserkraft, 9,71 % Windenergie, 3,38 % Biomasse, 2,15 % Sonnenergie, 0,99 % Sonstige Ökoenergie.

Da aber noch immer diverse Dienstreisen und Supermarktbesuche stattfinden müssen, greifen wir auch auf die Möglichkeit zurück, CO2 zu kompensieren. So unterstützen wir finanziell Projekte, die mit der Nachhaltigkeitsberatung Carbon Clear umgesetzt werden.

Fortsetzung folgt

Wir arbeiten weiter daran, mehr und mehr CO2 zu vermeiden, um zukünftig auf Kompensationen verzichten zu können – das ist die langfristige Lösung, um den Klimawandel nicht weiter anzuheizen. Außerdem wollen wir nicht bei CO2-neutralen Büros aufhören, sondern die Maßnahmen auf unsere kompletten Tätigkeiten und Prozesse erweitern.

Unsere CO2-neutralen Büros sind also nur ein kleiner Vorgeschmack. Wir halten Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden. Wenn Du Fragen zu dem Thema hast, kannst Du Dich selbstverständlich jederzeit bei uns melden: hallo@innocentdrinks.at

Wir teilen unsere Gewinne, um anderen zu helfen

Wohltätigkeit ist tief in unseren Werten verankert. Darum haben wir vor einigen Jahren unsere eigene wohltätige Organisation gegründet, die innocent Stiftung. Darüber werden Projekte anderer Organisationen finanziell unterstützt, die den Hunger in der Welt bekämpfen. Und Du hilfst uns dabei: Denn wir spenden 10 % des Gewinns von jeder innocent-Flasche, die Du kaufst, für den guten Zweck.

Hilfe für Madagaskars Mangrovenwälder

Die Menschen in Madagaskar zählen zu den ärmsten der Welt. Besonders an der Westküste machen es das Klima und der unfruchtbare Boden fast unmöglich, Lebensmittel anzubauen. Darum sind die Bewohner der Westküste abhängig von der Fischerei. Doch je mehr Menschen in den Mangrovenwäldern fischen oder Mangrovenbäume fällen, um ihr Einkommen zu sichern und ihre Familie zu ernähren, desto schneller werden die Mangrovenwälder weniger. Und das ist nicht nur katastrophal für die Menschen, die dort leben, sondern für das gesamte Erdklima.
Die Organisation Blue Ventures arbeitet daran, die Zerstörung der Mangrovenwälder an der Westküste Madagaskars zu stoppen. Sie hilft den ansässigen Fischern, indem sie ihnen beibringt, wie man nachhaltig Shrimps fischt bzw. züchtet. Weiters unterstützt sie die Fischer dabei, Müll zu reduzieren und Kontakte zu Shrimps-Exporteuren zu knüpfen, die frische statt tiefgekühlte Shrimps transportieren. Wir haben 101.000 Euro an Blue Ventures gespendet, um sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Ganzen Gemeinden zum Durchbruch verhelfen

Feedback Madagaskar (FBM) ist eine schottische Wohltätigkeitsorganisation, die seit mehr als 20 Jahren ganzen Gemeinden hilft, sich selbst besser zu versorgen. Seit 2010 spenden wir für drei konkrete Projekte. Das erste dieser Projekte unterstützt den Anbau von Yamswurzeln, um die Ernährungssituation zu verbessern und die Lebensmittelsicherheit zu erhöhen.
Das zweite Projekt bringt den Bewohnern sogenannte agroforstwirtschaftliche Obstanbautechniken bei. Das bedeutet, die Menschen lernen, wie sie mehrere Pflanzen auf einer Nutzfläche kombiniert anbauen können, was zum einen die Bodenqualität verbessert und zum anderen die Erträge steigert. Und neben dem täglichen Grundbedarf kann zudem auch der Haushaltsbedarf an Feuerholz gedeckt werden.
Aktuell hat FBM ein drittes Projekt ins Leben gerufen, dass 15 Gemeinden mit einem ganzheitlichen Ansatz zum Durchbruch verhelfen möchte. Neben dem Ziel, die Lebensmittelsicherheit zu erhöhen, stehen die Stärkung der Gemeinschaft, die Verbesserung der Wasserinfrastruktur und die Steigerung der Einkommensbildung im Fokus.

Ein kleiner Kredit mit großer Wirkung

In Malawi leben 74 % der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Die meisten von ihnen versuchen ihren Lebensunterhalt mit kleinen Gemüseparzellen zu verdienen. Leider macht es ihnen der Klimawandel nicht leicht, denn die Erträge werden immer geringer. Darum hat sich die MicroLoan Foundation ein tolles Projekt ausgedacht: Sie verleihen Geld – wie zum Beispiel das, das wir dank Deiner Hilfe gespendet haben – an Frauen in Malawi, damit sie Soja anbauen und ihr eigenes Unternehmen aufbauen können. Und weil 99 % dieser Mikro-Kredite am Ende wieder zurückgezahlt und dann erneut verliehen werden, können immer mehr Frauen ihre Familien ernähren, ihre Kinder zur Schule schicken und sogar noch etwas Geld für künftige Investitionen sparen.

Ohne Deine Unterstützung wäre das alles nicht möglich. Darum möchten wir uns an dieser Stelle herzlich für Deine Hilfe bedanken. Danke, Du bist super. (Das finden nicht nur wir, sondern auch die Bauern in Malawi und Madagaskar.)

Partyhütchen, Topfschlagen, Konfetti – wir haben etwas zu feiern, denn wir sind jetzt eine B Corp

Aber… was ist eigentlich eine B Corp?

innocent ist eine B Corp

B Corp ist ein weltweites Netzwerk von Unternehmen, die unternehmerischen Erfolg für sich neu definiert haben: Es geht nicht – oder nicht allein – darum, das beste Unternehmen der Welt zu sein, als vielmehr das beste Unternehmen FÜR die Welt zu sein. Das „B“ steht für „Benefit“, also für positives Wirken (und das „Corp“ steht für „Corporation“).
Einzeln gesehen ist jedes „B Corp“-Unternehmen ein Vorreiter in Sachen umweltbewusstem Handeln und Transparenz, im Umgang mit Menschen und Mitbewerbern und mit einem tiefen Verantwortungsbewusstsein für alle Entscheidungen, die getroffen werden.
Als Zusammenschluss sind alle B Corps Vorreiter im Bereich Sustainable Business, die sich dafür einsetzen, mit ihrem Handeln Gutes für die Menschen und für unseren Planeten zu tun. Wir sind fest davon überzeugt, dass man als individuelles Unternehmen und insbesondere im Zusammenschluss vieles dafür tun kann, um Verantwortungsbewusstsein im täglichen Arbeitsalltag zu schaffen. Dabei stehen wir Seite an Seite mit 2.500 anderen Unternehmen weltweit (einige davon sind sogar direkte Wettbewerber von uns), mit denen wir unsere Erfahrungen und Best Practices teilen können und mit deren Hilfe wir hoffen, innocent zu einem noch besseren und nachhaltigeren Unternehmen machen zu können.

Wie kommt man zu diesem ehrenhaften Titel?

Die Zertifizierung „B Corp“ wird vom B Lab verliehen, einer Nonprofit-Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, mit dem Zusammenschluss von vielen Unternehmen das Wohl der Gemeinschaft und des Planeten in den Vordergrund zu stellen, statt nur den eigenen Profit vor Augen zu haben.
Um eine B Corp zu werden, muss ein Unternehmen sich dem B Impact Assessment unterziehen. Dabei handelt es sich um ein ausgefeiltes Verfahren, mit dem Unternehmen ihre gesellschaftliche Wirkung abschätzen können.
Eine „B Corp“-Mitgliedschaft steht all jenen Unternehmen offen, die eine Mindestzahl von 80 von 200 Punkten beim B Impact Assessment schaffen und sich diese Leistungen von B Lab zertifizieren lassen.
Wichtiger Pluspunkt: Es dient zugleich als Management-Tool, das Unternehmen Orientierung gibt, wie sie ihren positiven Einfluss auf andere stetig weiter steigern können.
Dieses Zertifikat zu erlangen ist alles andere als ein Kinderspiel: B Corp ist eine Bewegung von und für Unternehmen, die heute schon ein „next generation business model“ erfolgreich am Markt testen.

Was machen wir jetzt anders, wo wir eine B Corp sind?

Wir bei innocent arbeiten seit jeher daran, die Welt jeden Tag ein kleines bisschen besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben. Wir versuchen, in all unserem Wirken so nachhaltig wie möglich sein. Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter, Lieferanten und Farmer sich an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen und spenden 10 % unseres Gewinns jedes Jahr für wohltätige Zwecke.
Jetzt aus unabhängiger Sicht bestätigt zu bekommen, dass wir unsere Sache tatsächlich so gut machen, wie wir glauben, sie zu machen, bestärkt uns darin, dass wir seit den Anfängen unseres Unternehmens auf dem richtigen Weg sind.
Deshalb werden wir uns nicht auf dem, was wir bisher erreicht haben, ausruhen, sondern wollen weiterhin ganz vorne mit dabei sein, wenn es darum geht, unser Unternehmen dafür zu nutzen, um Gutes zu tun. Es soll eben nicht nur darum gehen, mit Tunnelblick auf das Ziel zuzusteuern, den Gewinn zu maximieren, sondern verantwortungsvolles und zukunftsorientiertes Handeln über das eigene Unternehmen hinaus zu fördern.

Hey, das klingt alles super. Kann ich auch eine B Corp werden?

Jedes Unternehmen kann eine B Corp werden. Vom Großkonzern hin bis zum Handwerksbetrieb. Das „B Impact Assessment“-Tool ist kostenlos und wird weltweit bereits von mehr als 40.000 Unternehmen genutzt, die sich orientieren wollen, wo sie in puncto gesellschaftlicher Wirkung und Nachhaltigkeit stehen. Wie schon gesagt: Eine B Corp Mitgliedschaft steht all jenen Unternehmen offen, die eine Mindestzahl von 80 von 200 Punkten beim B Impact Assessment schaffen und sich diese Leistung von B Lab zertifizieren lassen. Weitere Informationen hierzu findest Du unter http://www.bcorporation.eu.

Valentins-Dinner für 2 Personen

Falls Dein Lieblings-Restaurant (und Dein zweitliebstes und Dein drittliebstes) am Valentinstag schon ausgebucht ist, weil Du gestern erst angerufen hast: anklicken, ausdrucken, ausschneiden und den Tisch zuhause decken.